Wärmenutzungskonzept

Zukunftsfähige Wärmeversorgung für Vredener Unternehmen; Präsentationsworkshop zum integrierten Wärmenutzungskonzept

Auf Einladung der Stadt Vreden und ihren Kooperationspartnern trafen sich die Vertreter der Vredener Unternehmen im Rathaus, um sich über die Ergebnisse der durchgeführten Potenzialanalyse zu informieren und so die Energiewende vor Ort mitgestalten zu können.

 

Bürgermeister Dr. Holtwisch bei der Begrüßung

 

Bürgermeister Dr. Christoph Holtwisch führte in die Veranstaltung ein und hob hervor, dass die Stadt Vreden die Rahmenbedingungen für die Realisierung des Wärmenutzungskonzeptes geschaffen habe. Mit dem erstellten Konzept werden vor allem die in Vreden vorhandenen lokalen Nutzungsmöglichkeiten der Kraft-Wärme-Kopplung, der erneuerbaren Energien und der industriellen sowie sonstigen Abwärme aufgezeigt Vergleichbar mit dem Motto für die dritte Vredener Wirtschaftsschau 2013 „ Hand in Hand Zukunft gestalten“ gehe es nun in erster Linie darum, bei den Unternehmen eine Wärme- und Energienutzung zu entwickeln, die durch Gemeinschaftslösungen Kosteneinsparungen ermöglicht.

 

Von der Fa. DFIC aus Essen wurden das Wärmenutzungskonzept und insbesondere die Ergebnisse der durchgeführten Umfrage-Aktion bei etwa 250 örtlichen Unternehmen vorgestellt. Dr. Jörg-W. Fromme, Geschäftsführer des mit der Konzepterstellung beauftragten Unternehmens, zeigte die in Vreden gegebenen Potenziale auf. Neben der in Teilbereichen bestehenden erheblichen Investitions- und Kooperationsbereitschaft der örtlichen Unternehmen erläuterte er anhand der vorgenommenen Potenzialanalyse die für Vreden in Betracht kommenden Koope-rationsmöglichkeiten von kleineren Gemeinschaften bis hin zu den Projektgesell-schaften und den Einsatz von Erneuerbarer Energien.

 

Von neutraler staatlicher Seite wies der Contracting-Berater der Energieagentur NRW, Rüdiger Brechler, auf Kooperationsmodelle und staatliche Fördermöglichkeiten hin und betonte ebenso wie sein Vorredner die enorm steigende Kostendegression, die sich insbesondere bei dem Bau von Großanlagen im Bereich der Kraft-Wärme-Koppelung ergebe. Die Energieagentur NRW sei auch bereit, für weitere Beratungen kostenlos zur Verfügung zu stehen, soweit im Einzelfall Informationsbedarf vorhanden sei.

 

Alfred Kramer, Geschäftsführer der SVS-Versorgungsbetriebe GmbH, erläuterte die Rolle der SVS als Dienstleistungsunternehmen und sicherte den Vredener Unter-nehmern zu, dass die SVS wegen der anstehenden Vorplanungen in Vorleistung treten werde. Kurzfristig würden zunächst vertiefende Einzelgespräche mit den Unternehmen geführt und anschließend gemeinsame Gespräche zur Kooperation.

 

Im Anschluss an die offene Fragerunde, in der von Unternehmerseite bereits konkrete Kooperations- und Handlungsbereitschaft geäußert wurden, ergaben sich erste Kontakte der Unternehmen untereinander und Terminvereinbarungen mit den Veranstaltern.

DFIC-Präsentation zur Potenzialanalyse für Betriebe in Vreden

(als pdf-Datei)

Kooperationsmodelle & Förderprogramme
(Präsentation von Rüdiger Brechler,
Contracting-Berater der Energieagentur NRW)

(als pdf-Datei)