„Wirtschaft und Schule als Partner in Vreden“
Ziel der Internetplattform „Wirtschaft und Schule als Partner in Vreden“ ist es, alle heimischen Unternehmen und die Vredener Schulen besser zu vernetzen.
So werden die Berufsfelder aller am lokalen Wirtschaftsleben Beteiligten dargestellt. Zusätzlich sind Angebote für Praktika, Stellenangebote und Tipps für die Bewerbungen hier zu finden.

Josef Tenhumberg und Franz-Wilhelm Frankemölle vom Vredener Industrie Club, Matthias Plewa, Vorsitzender der Vredener Wirtschaftsvereinigung e.V. (obere Reihe von links), Erster Beigeordneter Bernd Kemper, Anja Heufekes und Bürgermeister Dr. Christoph Holtwisch.
Bürgermeister Dr. Holtwisch betonte, dass es hier in Vreden hervorragendes Perspektiven für junge Menschen gebe und dieses Potenzial deutlich gemacht werden müsse.
Am 19. Januar wurde das Projekt WSP der Vredener Unternehmerschaft vorgestellt und bis jetzt haben bereits 28 Firmen und alle weiterführenden Schulen ihr Profil eingestellt. „Dies zeigt, wie groß die Akzeptanz bei den Vredener Schulen und der Wirtschaft für dieses neue Projekt ist, bemerkte Erster Beigeordneter Bernd Kemper.
Anja Heufekes, Ansprechpartnerin für WSP im Vredener Rathaus, wies auf das Kernstück des neuen Projektes hin, auf die Unterrichtsangebote, die die Unternehmen den Schulen anbieten.
Das WSP besteht aus drei Haupt-Modulen Unternehmen können sich vorstellen und haben die Möglichkeit zur Veröffentlichung
- ihrer freien Ausbildungsstellen im Bereich „Azubi-Börse“,
- von Praktikumsangeboten im Bereich „Praktikums-Börse“ sowie
- von Unterrichtsangeboten im Bereich „Unterrichtsangebote“
Alle am Wirtschaftsleben Beteiligte (Handel, Gewerbe, Industrie, Freiberufler etc) können auf der Plattform WSP im Bereich „Unterrichtsangebote“ den Schulen anbieten, mit jeweils individuellen fachbezogenen Beiträgen und Aktionen Unterrichtseinheiten zu gestalten.
Konkret heißt das dann, dass Fachlehrer der Schulen sich mit dem Unternehmen terminlich und inhaltlich abstimmen und Fachkräfte aus Unternehmen eine Unterrichtseinheit in der Schule gestalten, z.B. in Mathematik oder den naturwissenschaftlichen Fächern Physik, Biologie und Chemie. Im Unterricht geben sie Antworten aus dem Berufsalltag zum vorformulierten Thema. So bekommen Schüler durch unmittelbaren Praxisbezug einen Eindruck davon, welche Bedeutung die Theorie des Schulalltages dann nachher im Arbeitsalltag hat, warum z.B. Prozentrechnen (Mathematik) so wichtig ist.
Die Ausbildungsoffensive, über die bis jetzt Informationen für Jungendliche und die Wirtschaft veröffentlicht werden, wird in einigen Wochen eingestellt werden.
Matthias Plewa, Vorsitzender der Vredener Wirtschaftsvereinigung e.V., wies ausdrücklich darauf hin, dass aus allen Branchen, zum Beispiel dem Handel, der Gastronomie, dem Tourismus, dem Dienstleistungsunternehmen, Freiberuflern usw. die Teilnahme an dem Projekt gewünscht ist.
Die Zusammenarbeit mit den anderen Unternehmen hob Franz-Wilhelm Frankemölle vom Vredener Industrie Club hervor. „ Gemeinsam müssen wir dafür sorgen, dass die Jungendlichen vor Ort bleiben.“ Den Schülerinnen und Schülern wird das Projekt „Wirtschaft und Schule als Partner in Vreden“ am diesjährigen Schülertag vorgestellt.
Am Schülertag, der in diesem Jahr am 27. April stattfindet, können die Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen wieder verschiedene Unternehmen kennen lernen.
„Wirtschaft und Schule als Partner“ ist eine Kooperation nach dem sogenannten „Telgter Modell“. Die Bezirksregierung Münster ist Initiator dieses Projektes, an dem auch die Bundesagentur für Arbeit beteiligt ist.
Weitere Interessenten können sich an Frau Heufekes, Tel. 303-250, E-Mail: anja.heufekes@..., wenden.
Interessierte Unternehmen können einen Log-In erhalten und sich nach eigenen Wünschen auf der WSP-Seite präsentieren.