Stadtverwaltung

Klimaschutzteilkonzept „Integrierte Wärmenutzung“ für die Stadt Vreden

Der Klimawandel ist Realität und er schreitet heftiger und schneller voran als bisher vorhergesagt, wenn die CO2-Emissionen nicht rasch und sehrt deutlich verringert werden.

 

Der Rat der Stadt Vreden hat deshalb beschlossen, für Vreden ein integriertes Wärmenutzungskonzept aufzustellen. Mit finanzieller Unterstützung des Bundesumweltministeriums und der SVS-Betriebe GmbH startet die Stadt Vreden nun gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern und der für die Konzepterstellung beauftragten Fa. DFIC aus Essen mit den Arbeiten an diesem Klimaschutzteilkonzept.

 

Die Handlungsfelder dieses Konzeptes gehen dabei über die bisherigen Bemühungen der Stadt zu Energieeinsparungen und einem effizienten Energie einsatz hinaus, berichtet I. Beigeordneter Bernd Kemper. So wird für das gesamte Stadtgebiet von Vreden ein Wärmenutzungskonzept erarbeitet, um die lokalen Nutzungsmöglichkeiten der Kraft-Wärme-Kopplung, erneuerbarer Energien und industrieller sowie sonstiger Abwärme zu ermitteln.

Nach Aufstellung einer Energie- und CO2-Bilanz für Vreden auf der Basis der aktuellen Bedarfs- und Verbrauchsdaten ist geplant, eine Potentialanalyse zur Ermittlung der räumlichen Wärmeoptionen für den privaten und gewerblichen Bereich durchzuführen.

 

Zu diesem Zweck fand nun ein erstes Arbeitstreffen statt, an dem Vertreter der Stadt Vreden, der SVS-Betriebe GmbH und das mit der Konzepterstellung beauftragte Consulting-Unternehmen teilnahmen.

Weitere Treffen mit potentiellen Akteuren und dabei insbesondere mit den Vertretern Vredener Unternehmen sind konkret geplant, um die Konzepterstellung auf eine breite Basis zu stellen und möglichst viele relevante Kooperationspartner in den Prozess der Konzeptentwicklung mit einzubinden, teilte I. Beigeordneter Kemper mit.

 

 

 

An dem Arbeitstreffen nahmen teil, von links: Vertreter der Stadt Vreden Christian Micheel, (Leiter der Abteilung Liegenschaften u. Wirtschaftsförderung), I. Beigeordneter Bernd Kemper und Christine Grünewald-Tentrup, (Leiterin der Abteilung Recht u. Umwelt), Geschäftsführer Dr. Jörg-F. Fromme und Steffen Kölln von der Fa. DFIC, der Geschäftsführer Alfred Kramer und Clemens Lösing von der SVS-Betriebe GmbH sowie Franz Ahler (Leiter der Abteilung Gebäudemanagement).

 

 

 

 

Weitere Informationen zum:

Klimaschutzteilkonzept „Integrierte Wärmenutzung“ für die Stadt Vreden

Der Rat der Stadt Vreden hat sich mehrfach mit der Erstellung eines Klimaschutzteilkonzeptes befasst und letztmalig am 21.9.2011 beschlossen, ein integriertes Wärmenutzungskonzept für Vreden erstellen zu lassen.

Am 28.3.2011 wurde ein Förderantrag beim Projektträger Jülich eingereicht.

Am 12.9.2011 erhielt die Stadt Vreden den Fördermittelbescheid zur Erstellung des integrierten Wärmenutzungskonzeptes für Vreden.

Dieses Klimaschutzteilkonzept wird zu 50 % vom BMU gefördert.

Gefördert durch:

               Logo des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit  
 

 

 

 
             Logo der BMU
            Klimaschutzinitiative

 

 

 

 

 

 
                             Logo des Projektträgers Jülich  

 

 

Titel:

Erstellen des Klimaschutzteilkonzeptes "Integrierte Wärmenutzung" für Vreden

Laufzeit:

1.10.2011 - 31.08.2012

Förderkennzeichen:

FKZ 03KS2332

Beteiligte Partner:

Stadt Vreden, SVS-Betriebe GmbH, Energieteam des European Energy Award-Programms, Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises Borken

Auftragnehmer:

Fa. DFIC - Dr. Fromme International Consulting, Zweigertstraße 43, 45130 Essen

Ziel des Vorhabens:

Die Stadt Vreden beabsichtigt ein integriertes Wärmenutzungskonzept für das gesamte Stadtgebiet von Vreden erstellen zu lassen, um die lokalen Nutzungsmöglichkeiten der Kraft-Wärme-Kopplung, erneuerbarer Energien und industrieller sowie sonstiger Abwärme zu ermitteln und so eine Basis für eine strategische Wärme- und Kälteversorgungsplanung unter ökologischen Gesichtspunkten zu erhalten.

 

Inhalt:

  1. Erstellen einer Energie- und CO²-Bilanz auf Basis der aktuellen Bedarfs- und Verbrauchsdaten und Energieträgerverteilungen
  2. Durchführung einer Potentialanalyse zur Ermittlung der räumlichen Wärmeoptionen unter ökologischen Gesichtspunkten für den privaten und gewerblichen Bereich inclusive der eigenen kommunalen Liegenschaften.
  3. Erstellen eines Maßnahmenkatalogs auf der Grundlage der erstellten Energie-und Co²-Bilanz sowie der durchgeführten Potentialanalyse.
  4. Bewertung der erarbeiteten Maßnahmen in einem Controlling-Konzept im Hinblick auf ihren Investitionsaufwand, Personalbedarf, der Zeitpläne sowie der Möglichkeiten der Datenerfassung und -auswertung.
  5. Erstellen eines Konzeptes für die Öffentlichkeitsarbeit, indem praktische Vorschläge zur Öffentlichkeitsarbeit in der Phase der Konzeptumsetzung bereits bei der Konzepterstellung erarbeitet werden. 

 

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