Eine Grenzregion im Wechsel der Geschichte
Während im Mittelalter das westliche Münsterland und die östlichen Niederlande eine einheitliche wirtschaftliche Region bildeten, entstand mit der Reformation eine erste Grenzziehung.
Im Fürstbistum Münster behielt das katholische Bekenntnis die Oberhand, in den Niederlanden wurde der Calvinismus zur Staatsreligion.
Im Vorfrieden zu Münster 1648 wurde die Unabhängigkeit der Niederlande anerkannt und dadurch entstand in der Region die politische Grenze zwischen den Niederlanden und Deutschland. Diese Grenze spielte jedoch für die wirtschaftlichen Beziehungen lange keine nennenswerte Rolle. Erst nach 1815, nachdem eine Zollgrenze geschaffen wurde, wuchs die Bedeutung der Grenze.
Wie diese Zollgrenze überwunden wurde, wird Dr. Hermann Terhalle in dem Vortrag im Einzelnen darlegen.
Alle Interessenten sich herzlich eingeladen,
am Dienstag, dem 11. September 2012,
um 19.30 Uhr
in der Gaststätte Terrahe
den Ausführungen zu unserer Grenzregion zu folgen.
Der Eintritt ist frei.
Seit 1997 veranstalten der Heimat- und Altertumsverein der Vredener Lande e.V. und der Ausschuss für deutsch-niederländische Zusammenarbeit gemeinsam eine Vortragsreihe über die Geschichte der Niederländer und der Deutschen.