Faires Frühstück mit dem Bürgerbusverein

Erzeugnisse aus dem Eine-Weltladen konnten probiert werden.
Zu einem fairen Frühstück ins Pfarrheim St. Georg hatten die Vertreter der Fairtrade-Stadt Vreden die Mitglieder des Vredener Bürgerbusvereins eingeladen.Bei geselligem Zusammensein konnten alle die fair gehandelten Erzeugnisse aus dem Eine-Weltladen Vreden genießen, wie den Kaffee, zahlreiche verschiedene Säfte, Brotaufstriche und vieles mehr. Erster Beigeordneter Bernd Kemper wies als Vertreter der Fairtrade-Steuerungsgruppe auf die Anfänge und Entwicklung der Fairtrade-Stadt Vreden hin, die als erste Kommune im ganzen Münsterland im Jahr 2010 diesen Titel erhalten hatte. Als Grund für den Titelbesitz, für den sich Vreden bereits mehrfach re-zertifizieren konnte, führte Herr Kemper nicht nur das Wirken der Fairtrade-Steuerungsgruppe und vor allem die hervorragende und beständige Arbeit der Ehrenamtlichen im Eine-Weltladen und Eine-Weltkreis an, sondern betonte auch  die gute Vorarbeit, die für den fairen Handel in Vreden geleistet worden ist und eine bereits über 30-jährige Tradition aufweist. Der 1. Vorsitzende des Eine-Weltladens, Herr Ulrich Kipp, ging auf die fairen Produkte ein, die im Eine-Weltladen Vreden angeboten werden. Ebenso wie ein zu niedriger Milchpreis für deutsche Landwirte nicht hinnehmbar, sondern zu Recht ein „fairer Milchpreis“ zu fordern sei, gelte dies auch für die Waren aus den Entwicklungsländern. Es könne nicht angehen, dass große Sportartikelhersteller 90 % ihres Etats für die Werbung ausgeben würden und 10 % für die Produktion verbleiben. Daher engagierten sich die Fairtrade-Stadt Vreden und der Eine-Weltladen mit dem Eine-Weltkreis dafür, dass ein Bewusstsein für gerechtere Handelsbedingungen, insbesondere mit den Entwicklungsländern geschaffen würde. Nicht zuletzt lobte Kipp die Arbeit des Bürgerbusvereins, der seit über 30 Jahren den Fahrbetrieb in Vreden unterhält und mit etwa 40 Busfahrern bereits über 350.000 Personen aus den Außenbereichen von Vreden in die Innenstadt gefahren und damit einen wichtigen Beitrag für eine nachhaltige Mobilität in Vreden und einen guten Dienst am Nächsten geleistet hat.