Domhof soll optimiert werden

Der Domhof soll nicht mit dem Marktplatz konkurrieren, aber für Events und als Aufenthaltsort optimiert und als Parkplatz gestärkt werden
Der Domhof sei ein wichtiger Bereich, dessen Gestaltung wesentliche Auswirkungen auf die Gesamtfunktion der Innenstadt habe, so Bürgermeister Dr. Holtwisch. Das Werkstattverfahren habe gute Ideen hervorgebracht, die als Grundlage für die Planungen weiterentwickelt werden müssten. Vorteilhaft sei, dass die Planungen für die südöstliche Innenstadt gleichzeitig mit dem Grundstücksangebot am Bremer Platz zusammenfallen würden. So könnten potenzielle Investoren sich von der geplanten Optimierung des Umfeldes überzeugen.
Am 22. Juni wurden der Öffentlichkeit die Entwürfe der vier beteiligten Büros vorgestellt. Anschließend hatte ein Empfehlungsgremium die Entwürfe beraten und sich für die Planungen der Büros WoltersPartner, Architekten & Stadtplaner und Schultz Granberg als Grundlage für die weitere Arbeit entschieden. Das Büro WoltersPartner hat insbesondere mit den Entwürfen für die Fußgängerzone und den Stadteingang gepunktet, das Büro Schultz Granberg mit dem Modul für den Domhof.
Eine Gliederung der Fußgängerzone durch verschiedene Verlegemuster mit den vorhandenen, im guten Zustand befindlichen Pflastersteinen, war zum Beispiel einer der Vorschläge des Büros WoltersPartner.
Das Büro Schultz Granberg punktete dagegen mit einer gut erkennbaren Wegeführung und der Anlage einer südlichen Platzkante auf dem Domhof. Die Gestaltung dieser Platzkante ist aber noch, ebenso wie viele weitere Details, weiterzuentwickeln.
Das Empfehlungsgremium hatte betont, dass sie die Arbeit aller am Werkstattverfahren teilnehmenden Büros als wichtige Diskussionsgrundlage würdige. 
Bei allen vier beteiligten Büros war die Bebauung des Bremer Platzes eine der Grundideen und drei der vier teilnehmenden Büros haben sich für eine Nutzung des alten Busbahnhofes als Parkplatz entschieden. Relativ sicher ist, dass die Zufahrt von der Wessendorfer Straße zum Domhof bestehen bleibt. Ob es eine zusätzliche Zufahrt vom ehemaligen Busbahnhof über die Mauerstraße zum Domhof bzw. vom Butenwall zum Domhof geben wird, ist eine der Grundsatzfragen, die gründlich zu prüfen sein. Vor- und Nachteile sowie die finanziellen Auswirkungen sollen von einem externen Büro erfasst werden, bevor eine Entscheidung getroffen werden kann.
Für die städtischen Innenstadtprojekte aus dem Integrierten Handlungskonzept (IHK) von 2012 wurden bereits Fördermittel bewilligt. Die Maßnahmen, die sich aus der Fortschreibung des IHK ergeben, entsprechen dem Grundgedanken des bestehenden IHKs, und die überarbeiteten Planungen werden mit der Bezirksregierung abgestimmt, so Joachim Hartmann, Fachbereichsleiter Stadtentwicklung.  
Im Ratsinformationssystem unter www.vreden.de sind in der Einladung zur öffentlichen Sitzung des Bau-, Planungs- und Umweltausschusses am 13. Juli die Pläne der teilnehmenden Büros und das Protokoll des Empfehlungsgremiums einzusehen.