Weiterentwicklung der Vredener Schullandschaft

Die Weiterentwicklung der Schullandschaft in Vreden war am Mittwoch (06.09.17) im Rathaus Gesprächsthema zwischen Gisela Huning, Leiterin der Sekundarschule Vreden, Dr. Jürgen Klomfaß, Schulleiter des Gymnasiums Georgianum, Bürgermeister Dr. Christoph Holtwisch und dem ersten Beigeordneten Bernd Kemper.

Konkret ging es um die Überlegung, die von Seiten der Bezirksregierung Münster angestoßen worden war, die Sekundarschule möglicherweise in eine Gesamtschule umzuwandeln. Diese Überlegung sei nicht mehr als eine Idee, die erst ganz am Anfang stehe und noch intensiver Beratung bedürfe, betonte Bürgermeister Dr. Holtwisch. Ende September werde es eine weitere Information durch die Bezirksregierung geben und erst danach werden sich die politischen Gremien der Stadt Vreden erstmals inhaltlich und ergebnisoffen mit diesem Thema auseinandersetzen. Bis dahin werden von Seiten der Verwaltung in enger Zusammenarbeit mit beiden Schulen alle Argumente dafür und dagegen zusammengetragen und bewertet. Die letztgültige Entscheidung wird dann erst nach umfassender Diskussion im Schulausschuss bzw. im Rat getroffen. Die überschießenden Gerüchte zu dieser Thematik haben deshalb alle Gesprächsteilnehmer mit Befremden aufgenommen.

Einig waren sich die Gesprächspartner auch in dem Punkt, dass es zu keiner Entscheidung kommen werde, bei der das Gymnasium nur ansatzweise in der Existenz gefährdet werden könnte. Das gemeinsame Ziel sei ein gut funktionierendes Schulsystem, bei dem am Ende des Prozesses den Eltern weiterhin eine Wahlmöglichkeit zwischen zwei qualitativ guten Schulangeboten vor Ort geboten wird. Beiden Schulen sei dabei eine zunehmend enge Kooperation sehr wichtig. Das Gespräch fand in einer sachlichen und kollegialen Atmosphäre statt und war vom intensiven Willen aller Beteiligten geprägt, für Vreden die beste Lösung zu finden.