Grenzüberschreitendes Dienstleistungszentrum Gaxel

Zwischen allen Beteiligten wurde ein planerischer Kompromissvorschlag erarbeitet, mit dem nun weitergearbeitet werden kann.
Mit der Planung für das grenzüberschreitende Dienstleistungszentrum Gaxel beschäftigen sich die Winterswijker und Vredener schon etwas länger. Mit der Aufstellung des neuen Flächennutzungsplanes wurde der geplante Standort mit der Bezirksregierung Münster thematisiert. Da der geplante Standort nicht den Zielen der Landesentwicklungsplanung entsprach, konnten die Planungen zunächst nicht weiter verfolgt werden. Ende letzten Jahres wurde beschlossen, weiter an der Umsetzung zu arbeiten, da die Winterswijker und Vredener von der Umsetzung des Projektes an der bevorzugten Stelle überzeugt sind.
Mit allen Beteiligten ist in guter und konstruktiver Gesprächsatmosphäre ein planerischer Kompromissvorschlag erarbeitet worden. Dieser basiert auf der inhaltlichen und räumlichen Verknüpfung des geplanten Dienstleistungszentrums mit dem Industriegebiet Gaxel. Perspektive ist, das Gebiet zu einem grenzüberschreitenden Gewerbegebiet weiterzuentwickeln.
Der Bau-, Planungs- und Umweltausschuss hat einstimmig mehrere Empfehlungsbeschlüsse für den Rat gefasst. U.a. soll mit dem Aufstellungsbeschluss für die 2. Änderung des Flächennutzungsplanes die Änderung des Zuschnitts von gewerblichen Bauflächen im Rahmen eines Flächentausches erzielt werden. Mit dem Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan „Grenzüberschreitendes Dienstleistungszentrum Gaxel“ soll Planungsrecht für die Errichtung des Dienstleistungszentrums auf der Grenze geschaffen werden. 
In der Sitzung wurde auch die Machbarkeitsstudie vorgestellt, die durch Mittel des Programms INTERREG VA gefördert wurde. Die Berichte der Machbarkeitsstudie zur Planung, rechtlichen Zusammenarbeit, Privatrecht und Steuern sind im Ratsinformationssystem unter www.vreden.de zur Sitzung des Bau-, Planungs- und Umweltausschusses vom 5. September nachzulesen.