Netzwerk Klimaschutz traf sich im Kreishaus Borken

Neue Förderkulisse bietet Chancen für den Klimaschutz

Kreis Borken. Auf Einladung des Fachbereichs Natur und Umwelt der Kreisverwaltung Borken kamen Vertreterinnen und Vertreter der Städte und Gemeinden des Kreises zu einem Netzwerktreffen zum Thema Klimaschutz im Kreishaus in Borken zusammen. Dabei verschafften sie sich nicht nur einen Überblick über die Aktivitäten der Kreisverwaltung in Sachen Klimaschutz, sondern nutzten auch die Gelegenheit, sich untereinander auszutauschen. Als Experten waren zudem Reiner Tippkötter von der Energielenker Beratungs GmbH, Thomas Venhorst von der Kreishandwerkerschaft Borken sowie Birthe Schnitger und Maximilian Kromer von der EnergieAgentur.NRW vor Ort.

Reiner Tippkötter stellte bei dem Netzwerktreffen die zu Beginn dieses Jahres neu aufgelegte Kommunalrichtlinie vor. Diese bietet Kommunen zahlreiche neue Fördermöglichkeiten zur Umsetzung von Klimaschutzprojekten. Maßnahmen, um den Radverkehr zu verbessern, stehen dabei ebenso auf dem Programm wie Energiesparmodelle für Schulen und Kitas oder die Förderung von Personal, das Klimaschutzkonzepte umsetzen soll. Bis Ende März 2019 haben die Kommunen Zeit, in einem ersten Anlauf ihre Anträge bei der Förderstelle, dem Projektträger Jülich, zu stellen.

Thomas Venhorst präsentierte im Anschluss gemeinsam mit Edith Gülker, beim Kreis Borken für den Klimaschutz zuständig, den neu entwickelten Projektkoffer. Dieser bietet Städten und Gemeinden die Möglichkeit, ihren Bürgerinnen und Bürgern vor Ort passgenaue Veranstaltungen zu Themen rund um den Klimaschutz und energetische Gebäudesanierung anzubieten. Praxisabende und "Haus-zu-Haus-Beratungen" gehören dabei ebenso zum Angebot wie die Durchführung einer Solarkampagne, bei der das Thema Photovoltaik in den Fokus gerückt wird.

Als "neue Netzwerker für das Münsterland" stellten sich Birthe Schnitger und Maximilian Kromer bei dem Treffen vor. Sie gaben einen Überblick über das Aufgaben-Portfolio der EnergieAgentur.NRW und zeigten Unterstützungsangebote für die Städte und Gemeinden für konkrete Klimaschutzprojekte auf.

Im Anschluss an die Vorträge beantworteten die Referenten weitere Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Auch nach der Veranstaltung stehen diese als Ansprechpartner in Sachen Klimaschutz zur Verfügung. Die Vertreterinnen und Vertreter der Kommunen und der Kreisverwaltung Borken waren sich einig, sich auch weiterhin mit dem Thema zu beschäftigen