Parkpalette für Vreden sinnvoll und machbar?

Die Verwaltung war beauftragt worden, die Machbarkeit eines Parkdecks auf dem ehemaligen Busbahnhof sowie Alternativstandorte für ein Parkdeck bzw. für zusätzlichen Parkraum in Nähe der Innenstadt zu prüfen.
Die Mitglieder des Bau-, Planungs- und Umweltausschusses hatten sich in der letzten Sitzung mit den verschiedenen möglichen Standorten für eine Parkpalette auseinandergesetzt. Parkpaletten entsprechen in der Funktion einem Parkhaus, die Bauweise ist aber sehr viel einfacher. Ein Beispiel für eine sogenannte Parkpalette ist die Parkgelegenheit am Stadtlohner Krankenhaus.

Die Verwaltung hatte eine erste Einschätzung für verschiedene Standorte erarbeitet. Kriterien waren u.a. die Grundstücksgröße, insbesondere eine ausreichende Grundstücksbreite, aber auch die Entfernung zur Innenstadt und mögliche Auswirkungen für die Kirmes. Neben öffentlichen Flächen wurden auch private Grundstücke in die Standortprüfung einbezogen. Die Mitglieder des Arbeitskreises Stadtentwicklung hatten sich mit dem Thema beschäftigt, bevor die verschiedenen möglichen Standorte im Ausschuss vorgestellt und beraten wurden.
Mit 13 Ja-Stimmen und 6 Gegenstimme haben die Ausschussmitglieder beschlossen, dass für die öffentlichen Flächen am ehemaligen Busbahnhof, dem Viehmarkt, am Windmühlentor/Zum Pferdemarkt und auf der Berkelinsel eine vertiefende Prüfung zur Realisierung einer Parkpalette erfolgen soll. Gleichzeitig wurde beschlossen, dass die Verwaltung mit den Eigentümern der privaten Flächen Parkplatz Hamanns, Windmühlenstraße/Schlupstraße und auf der Berkelinsel die Bereitschaft zur Realisierung einer Parkpalette abklären soll. Eine Vorentscheidung für die tatsächliche Realisierung einer Parkpalette auf einer dieser Flächen ist damit noch nicht verbunden.