Wahlberechtigung bei Umzug, Zuzug und Wegzug

Sie sind hier zugezogen oder innerhalb der Stadt Vreden umgezogen, Ihre Nebenwohnung ist zur Hauptwohnung
geworden oder umgekehrt. Dann beachten Sie für die Ausübung Ihres Wahlrechts bitte folgende Hinweise:


1. Wenn Sie als Deutscher aus einer anderen Gemeinde/Stadt innerhalb Deutschlands zugezogen sind und sich
erst nach dem 14. April 2019 bei der hiesigen Meldebehörde anmelden, sind Sie im Wählerverzeichnis Ihrer
Fortzugsgemeinde/-stadt eingetragen. Sie bleiben dort auch eingetragen, so dass Sie am Wahltag in Ihrem
früheren Wahllokal wählen können; Sie können sich allerdings von Ihrem früheren Wahlamt auch Briefwahlunterlagen
ausstellen lassen.
Wollen Sie dagegen schon in Vreden wählen, müssen Sie spätestens bis zum 5. Mai 2019
zusätzlich zu Ihrer Anmeldung bei der Meldebehörde schriftlich Ihre Eintragung in das hiesige Wählerverzeichnis
beantragen;
Sie werden dann aus dem Wählerverzeichnis Ihrer Fortzugsgemeinde/-stadt gestrichen.

1.1 Die unter Nr. 1 dargestellte Regelung gilt auch für den Fall, dass Sie Ihre in Vreden liegende
Nebenwohnung nach dem 14. April 2019 als Hauptwohnung anmelden! Wenn Sie hier wählen wollen,
beantragen Sie bis zum 5. Mai 2019 Ihre Eintragung in das hiesige Wählerverzeichnis.

1.2 Wenn Sie innerhalb Vredens umgezogen sind und sich nach dem 14. April 2019 ummelden,
bleiben Sie in jedem Fall in Ihrem alten Wählerverzeichnis eingetragen; eine Eintragung in das neue
Wählerverzeichnis auch auf Antrag ist nicht möglich. Falls Sie am Wahltag nicht in Ihrem früheren Wahllokal
wählen können, beantragen Sie bitte rechtzeitig Briefwahlunterlagen.

1.3 Falls Sie bisher keine Wohnung in Deutschland hatten und auch nicht vom Ausland her die Eintragung in ein
Wählerverzeichnis beantragt haben, können Sie – wie bei einem Umzug im Inland – bis zum 5. Mai 2019
zusätzlich zu Ihrer Anmeldung bei der Meldebehörde schriftlich Ihre Eintragung in das hiesige Wählerverzeichnis
beantragen. Bitte wenden Sie sich an das Wahlamt, um Ihre Wahlberechtigung zu klären und den erforderlichen
Eintragungsantrag zu stellen.

2. Wenn Sie als nichtdeutscher Unionsbürger innerhalb Deutschlands umgezogen sind und schon an Ihrem
bisherigen Wohnort in das dortige Wählerverzeichnis eingetragen sind oder einen entsprechenden Antrag
gestellt haben, gelten für Sie die gleichen Bestimmungen wie für deutsche Wahlberechtigte (vgl. Nr. 1).
Falls Sie direkt aus einem der übrigen Mitgliedstaaten der Europäischen Union zugezogen sind, können Sie auf
Antrag in das Wählerverzeichnis Ihrer Zuzugsgemeinde/-stadt eingetragen werden; der Antrag muss bis
spätestens 5. Mai 2019 bei der zuständigen Gemeinde/Stadt eingegangen sein.