Entwicklung des Bremer Platzes

Der Mobile Baukulturbeirat für Westfalen tagt am 18. Juni öffentlich in Vreden um im Auswahlverfahren für die Bebauung des Bremer Platzes fachlich zu beraten.
Vier unterschiedliche Konzepte mit den Namen "Stadtgarten 2020", "Bremer Haus", "Forum Bremer Platz" und "Bremer Tor" wurden für die Bebauung des Bremer Platzes eingereicht. Diese vier Konzepte wurden in der Sitzung des Rates im März öffentlich vorgestellt.
Zuvor hatte die Stadt Vreden – unter Beteiligung des Citymanagements –in der Vergangenheit zahlreiche Gespräche mit mehreren potentiellen Investoren für die am Bremer Platz gelegenen Flächen geführt. Die Verwaltung zeigt sich erfreut, dass vier sehr unterschiedliche Konzepte vorgelegt wurden.
Die Verschiedenheit der eingereichten Konzepte macht eine intensive städtebauliche Beschäftigung mit den Vorschlägen erforderlich. Insbesondere sind die vorgeschlagenen Nutzungen, städtebaulichen und verkehrlichen Aspekte sowie die architektonische Qualitätssicherung von Bedeutung. Daher wurde verwaltungsseitig vorgeschlagen, externe Fachleute bei der Entscheidungsfindung einzubinden.
Das neue Instrument "Mobiler Baukulturbeirat für Westfalen" bietet sich für solche Entscheidungsfindungen an. Es handelt sich dabei um ein Projekt der LWL-Baukultur in Kooperation mit der Architektenkammer NRW, unterstützt von StadtBauKultur NRW. Dieses LWL-Pilotprojekt ist für kleinere und mittlere Kommunen ohne eigenen Gestaltungsbeirat gedacht, um die Kommune bei wichtigen städtebaulichen und architektonischen Projekten und Prozessen zu beraten. Der Rat der Stadt Vreden kann anschließend mit der fachlich begründeten Einschätzung des Beirates weiter arbeiten und seine Entscheidungen treffen.
Neben der unmittelbaren Fachberatung der Kommune ist ein weiteres Ziel der Projektbeteiligten, dass die in den Beiratssitzungen behandelten Projekte und städtebaulichen Fragestellungen für eine breit angelegte Öffentlichkeitsarbeit für Baukultur genutzt werden.
Alle Interessenten sind somit eingeladen, der Beiratssitzung, die am Dienstag, 18. Juni, ab 16.00 Uhr im Großen Sitzungssaal des Rathauses stattfindet, zu folgen.