WFG veröffentlicht neue Broschüre „Integration erfordert Beschäftigung“

„Integration erfordert Beschäftigung“: Das ist der Titel einer Broschüre, die jetzt von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken mbH (WFG) herausgegeben wurde. Integration von Flüchtlingen kann ohne Beschäftigung nicht gelingen. Bisher haben bereits viele mittelständische Unternehmen Arbeitsmöglichkeiten bereitgestellt. Andere scheuen aber noch davor zurück, auch deshalb, weil sie den hierfür notwendigen zeitlichen und organisatorischen Aufwand vermeiden wollen oder weil sie unsicher sind, welche rechtlichen Verpflichtungen auf sie zukommen. Die Broschüre „Integration erfordert Beschäftigung“, die sich insbesondere an mittelständische Unternehmen richtet, zeigt auf, wie die Einstellung von Flüchtlingen ohne allzu großen eigenen Aufwand organisiert werden kann. Sie informiert darüber hinaus über Unterstützungsangebote und zeigt, welche Schritte im Einzelnen notwendig sind und wer dabei Unterstützung leistet. Zugleich wird aber auch deutlich gemacht, wie Flüchtlinge in Zeiten der Fachkräfteknappheit zu einem „Gewinn“ für mittelständische Unternehmen werden können. Vor diesem Hintergrund erwartet die WFG hierdurch neue und zusätzliche Impulse für die Ein-stellung von Flüchtlingen im Mittelstand.

Landrat Dr. Kai Zwicker, der zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der WFG ist, begrüßt die Publikation: „Diese Broschüre ist ein Service für mittelständische Unternehmen, die grundsätzlich bereit sind, Flüchtlingen einen Arbeitsplatz anzubieten“.

Dass dies auch für die Unternehmen nach relativ kurzer Zeit vorteilhaft sein kann, zeigt ein konkretes Beispiel aus einem mittelständischen Betrieb im Kreis Borken. Außerdem machen der Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit in Coesfeld, Johann Meiners und die stellvertretende Leiterin des Jobcenters im Kreis Borken, Susanne Lökes im Interview deutlich, wie mittelständische Unternehmen ganz praktische Unterstützung zur Klärung offener Fragen erhalten können. Die Texte stammen von Anke Henrich, Reporterin der Wirtschaftswoche und Expertin für mittelständische Unternehmen.

Anke Henrich: „Nach meiner Erfahrung bedeuten die Flüchtlinge für viele mittelständische Unternehmen eine echte Chance, um auf Dauer zusätzliche qualifizierte Mitarbeiter zu bekommen. Dies zeigt auch das Praxisbeispiel, das über konkrete Erfahrungen berichtet.“ Der Geschäftsführer der WFG, Dr. Heiner Kleinschneider, bestätigt diese Einschätzung: „Es gibt bereits eine ganze Reihe von Unternehmen, die diesen Weg gegangen sind oder demnächst gehen wollen. Mit der Broschüre wollen wir diesen Weg erleichtern und beschleunigen.“ Unterstützt wurde der Druck der Broschüre durch die Regionalagentur Münsterland. Dazu deren Leiterin Julia Roesler: „Gerade das Münsterland bietet gute Rahmenbedingungen für die Integration der Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt.“

Die Broschüre kann kostenlos bei der WFG unter info@wfg-borken.de oder telefonisch unter 02561-979990 angefordert werden.

http://www.wfg-borken.de/fileadmin/downloads/PDF-Dateien/BroschuereFluechtlinge.pdf