Führungszeugnis |
(polizeiliches Führungszeugnis) |
Das Bürgerbüro nimmt Anträge auf Führungszeugnisse auf und leitet sie weiter an das Bundeszentralregister in Bonn.
Bei den Führungszeugnisanträgen wird nach den privaten und denen zur Vorlage bei einer Behörde unterschieden.
Wird das Führungszeugnis zur Vorlage bei einer Behörde beantragt, so wird es dieser Behörde direkt übersandt . Geben Sie bitte dafür den Verwendungszweck und die genau Anschrift an. Der Antragsteller kann verfügen, dass das Führungszeugnis, falls es Eintragungen enthält, einem von ihm zu bestimmenden Amtsgericht zu seiner Einsichtnahme übersandt wird.
Voraussetzungen für die Beantragung eines Führungszeugnisses beim Bürgerbüro der Stadt Vreden:
Vollendung des 14. Lebensjahres und
mit einer Hauptwohnung in Vreden gemeldet.
Ab 1. September 2014
Mit dem elektronischen Personalausweis können Führungszeugnisse
online im Internet beantragt und bezahlt werden.
Das Online-Portal ist über die Webseite des BfJ zu erreichen:
www.bundesjustizamt.de
Informationen hierzu im Flyer des Bundesamtes für Justiz: Flyer
Für eigene Kontaktaufnahme:
Der Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof
Dienststelle Bundeszentralregister
53169 Bonn
Ein „erweitertes Führungszeugnis“ wird nach § 30 a Abs. 1 BZRG erteilt, wenn dies in gesetzlichen Bestimmungen vorgesehen ist, oder wenn das Führungszeugnis für die Prüfung der persönlichen Eignung nach § 72 a des 8. Buchs Sozialgesetzbuch, eine sonstige berufliche oder ehrenamtliche Beaufsichtigung, Betreuung, Erziehung oder Ausbildung Minderjähriger oder eine Tätigkeit benötigt wird, die in vergleichbarer Weise geeignet ist, Kontakt zu Minderjährigen aufzunehmen.
Bei der Antragstellung ist eine schriftliche Aufforderung der Stelle vorzulegen, die das "erweiterte Führungszeugnis" verlangt und in der diese bestätigt, dass die Voraussetzungen des § 30a Abs. 1 BZRG für die Erteilung eines solchen Führungszeugnisses vorliegen.Bei Selbständigen reicht die Bescheinigung der Antrag stellenden Person aus.
Von einem regulären Führungszeugnis unterscheidet sich das "erweiterte Führungszeugnis" hinsichtlich seines Inhalts. Im Interesse der Resozialisierung des Verurteilten bestimmt § 32 Abs. 2 BZRG, dass in den dort aufgeführten Fällen im Register eingetragene Entscheidungen nicht in ein Führungszeugnis aufgenommen werden. Ausgenommen von dieser Privilegierung sind generell Verurteilungen wegen einer Sexualstraftat nach den §§ 174 bis 180 oder § 182 des Strafgesetzbuchs (StGB). Verurteilungen wegen weiterer Sexualdelikte (§§ 180 a, 181 a, 183 bis 184g StGB) oder nach den für den Schutz von Kindern und Jugendlichen ebenfalls besonders relevanten Straftatbeständen der §§ 171, 225, 232 bis 233 a, 234, 235 oder 236 StGB sind bei Vorliegen einer der Ausnahmen des § 32 Abs. 2 Nr. 3 bis 9 BZRG dagegen nicht in ein Führungszeugnis aufzunehmen, es sei denn, es wird ein „erweitertes Führungszeugnis“ beantragt. In diesem Fall sind Verurteilungen wegen der genannten Straftatbestände ungeachtet der Ausnahmeregelungen des § 32 Abs. 2 BZRG aufzuführen.
benötigte Unterlagen
- schriftliche Vollmacht und Personalausweise des Antragstellers und des Bevollmächtigten
- persönliche Antragstellung unter Nachweis der Identität, z.B. Personalausweis oder