Bezirksregierung Münster fördert LEADER Region berkel schlinge

Insgesamt 509.040 Euro für Gescher, Stadtlohn, Südlohn und Vreden
Über eine Fördersummer von insgesamt knapp 1,7 Millionen Euro konnten sich gleich drei LEADER-Förderregionen freuen. Für die Region berkel schlinge nahm Vredens Bürgermeister und 1. Vorsitzender der LEADER-Region Dr. Tom Tenostendarp den Förderbescheid von Regierungspräsident Andreas Bothe entgegen. Über die Förderung ihres Regionalmanagements durften sich neben der LEADER-Regionen berkel schlinge auch die Regionen Hohe Mark und 9-Plus freuen.
"Ich freue mich, heute gleich drei Förderbescheide an LEADER-Regionen überreichen zu dürfen. Eine regionale Entwicklungsstrategie ist die Grundlage für den Beginn der neuen Förderperiode. So können in Zukunft tolle Projekte umgesetzt werden, die unseren Regierungsbezirk noch attraktiver gestalten", betonte Andreas Bothe bei der Übergabe der Bescheide an die Vertreterinnen und Vertreter der LEADER-Regionen.
Grundlage jeder LEADER-Region war die Erarbeitung einer regionalen Entwicklungsstrategie, die von den beteiligten Kommunen, engagierten Bürgerinnen und Bürger sowie Partnerinnen und Partner unter anderem aus den Bereichen Landwirtschaft, Umweltschutz, Wirtschaft, Soziales, Freizeit und Tourismus, Kultur und Handwerk erstellt wurde.
"Mit den Fördermitteln werden wieder tolle Projekte innerhalb unserer Kommunen angestoßen und umgesetzt – mehr als eine halbe Million Euro für Gescher, Stadtlohn, Südlohn und Vreden, die wir sinnvoll einsetzen werden. Außerdem tragen sie unter anderem zur Deckung eines Teils Personalkosten der Regionalmanagerinnen und -manager bei, die die Umsetzung der Projekte koordinieren.", berichtet Bürgermeister Dr. Tom Tenostendarp. Zudem sind die Kommunen beteiligt.
Die Umsetzung der regionalen Entwicklungsstrategie durch die Regionalmanager:innen ist die Grundlage dafür, dass die LEADER-Regionen in der neuen Förderperiode 2023-2029 für zahlreiche weitere, innovative Projekte LEADER-Mittel beantragen können. Hierbei stehen insbesondere die nachhaltige ländliche Entwicklung, die Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements sowie die interkommunale Zusammenarbeit im Mittelpunkt.