Vorzeigeprojekt für Mensch und Tier im Stadtpark

Förderverein Kulturlandschaft Vreden e.V. legt rollstuhlgerechte und bienenfreundliche Hochbeete im Staudengarten an
Einen wertvollen Beitrag für die Ökologie leisten – das ist dem Förderverein Kulturlandschaft Vreden e.V. um den Vorsitzenden Josef Levering wieder einmal gelungen. Beim neusten Projekt des Vereins handelt es sich um einen Staudengarten mit besonderen Hochbeeten vor dem Weißen Haus im Stadtpark. Diese können von Menschen im Rollstuhl unterfahren werden, sodass sie die Stauden besser sehen, riechen und fühlen können.
Der Erste Beigeordnete der Stadt Vreden Bernd Kemper freut sich besonders über die neu angelegten Beete. Er bedankt sich beim Förderverein für das große Engagement zur Naturförderung. "Als gold-zertifizierte EEA-Kommune, die sich im Bereich Umweltschutz stark macht, begrüßen wir solche Projekte ausdrücklich. Dieser Mustergarten zeigt, wie toll ein bunt blühender Staudengarten im Vergleich zum grauen Schottergarten sein kann", so der Erste Beigeordnete. Die Pflege des Staudengartens wird vom Förderverein in Eigeninitiative übernommen. In naher Zukunft folgt eine Beschilderung der einzelnen Pflanzen mit Details in einfacher Sprache. Mittels QR-Code und eines Handys können weitere Infos in Textform und als Sprachnachricht abgefragt  werden. Gefördert wurde der Garten in einer Crowdfunding-Aktion der Volksbank, die Schautafeln werden aus einem Fördertopf von Vital NRW unterstützt und für die Hochbeete gab es eine Spende der Vredener Firma WefaPress.
Begleitet und unterstützt werden die Mitglieder vom Förderverein von Patrick Schülting, der die gärtnerische Gestaltung in Absprache mit den Beteiligten übernommen hat. Der Fachmann kennt sich mit den insektenfreundlichen Stauden aus und hat speziell darauf geachtet, dass diese für den trockenen Standort geeignet sind und zudem lange blühen.