Innenstadtentwicklung

Das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept für die Innenstadt wird fortgeschrieben.
Mit dem Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept, kurz ISEK, werden im Sinne einer städtebaulichen Version öffentliche und private Maßnahmen für die Innenstadtentwicklung gebündelt. Vor einem Jahr war die Öffentlichkeit zu diesem Thema zu einer Informationsveranstaltung eingeladen und hatte die Möglichkeit Stellungnahmen abzugeben. Anschließend haben weitere Beratungen in den Fachgremien stattgefunden. Nun hat der Rat einstimmig das ISEK für die Innenstadt beschlossen. Für die folgenden Projekte wird ein Antrag auf Förderung gestellt: Quartiersarchitekt, Platz-/Straßengestaltung Fußgängerzone und östlicher Marktplatz und für die Zugangssituation am Theater- und Konzertsaal im Gymnasium/Neubau von Platzfläche auf dem Schulgelände.
Bei dem Projekt "Quartiersarchitekt" handelt es sich um ein "Umbauprogramm für Ladenlokale". Damit soll z.B. für die Umwandlung von leer stehenden Ladenlokalen außerhalb der Fußgängerzone in Wohnungen bzw. die Zusammenlegung einzelner, benachbarter Ladenlokale zu größeren Ladenlokalen eine Beratung durch einen Quartiersarchitekten erfolgen.
Für die Fußgängerzone und den östliche Marktplatz ist eine klare Zonierung der Funktionen vorgesehen. Dabei wird das vorhandene Pflaster weitestgehend verwendet.
Auch soll für die Veränderung der Zugangssituation am Theater- und Konzertsaal bereits ein Förderantrag gestellt werden, auch wenn die Entscheidung zum Schulcampus erst Ende November im Rat getroffen werden soll. Bei fast allen Planungsvarianten für den Schulcampus wird eine Vorplatzgestaltung notwendig und es soll die Chance auf Städtebauförderung nicht vergeben werden.