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Christel Höink erhält Landesverdienstorden
Lüntenerin vom Ministerpräsidenten Hendrik Wüst ausgezeichnet
15 Persönlichkeiten sind kürzlich zum 79. Landesgeburtstags vom Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen, Hendrik Wüst, in der Düsseldorfer Staatskanzlei ausgezeichnet worden. Unter ihnen: Die Lüntenerin Christel Höink, die sich seit Jahrzehnten für die Heimatpflege stark macht.
Dieser Verdienstorden wird für ehrenamtliche Tätigkeiten verliehen, die mit großem persönlichem Einsatz und unter Zurückstellung eigener Interessen längere Zeit zur Förderung wichtiger staatlicher oder gesellschaftlicher Belange ausgeübt wurden bzw. werden. Diese hohe Auszeichnung dürfen nur 2.500 Personen erhalten.
In seiner Rede während der Feierstunde in Düsseldorf betont der Ministerpräsident die unterschiedlichen Projekte, die Christel Höink maßgeblich angestoßen und vorangebracht hat. Sie ist seit 2000 Gründungsmitglied und Vorsitzende des Heimatvereins Lünten.
Seit 2018 ist sie als Kreisheimatpflegerin aktiv. Seitdem vertritt sie die Belange aller Heimatvereine im Kreis Borken. Der „HeimatbriefBorken“, die Broschüre „Querbeet“ und die Organisation gemeinsamer Projekte mit den benachbarten niederländischen Vereinigungen sind weitere Beispiele ihres Engagements.

Zudem engagiert sie sich seit 1982 im plattdeutschen Theater „De Lünske Theaterspöllers“. Ihr ist es besonders wichtig, dass die Plattdeutsche Sprache weiter erhalten bleibt. Dazu gibt sie ihr Wissen in der Plattdeutsch-AG der Sekundarschule an der Berkel der Stadt Vreden an die Schülerinnen und Schüler weiter. Für das Vredener Stadtmarketing führt Christel Höink die Besucherinnen und Besucher Vredens durch die Stadt – sowohl auf Plattdeutsch als auch auf Hochdeutsch.
Aktuell fließt das Engagement des Heimatverein Lünten und insbesondere von Christel Höink in die Renovierung der Lüntener Mühle. Seit zwei Jahren ist der Heimatverein Pächter der Mühle und hat sie zu neuem Leben erweckt: als Lern- und Begegnungsort für alle Generationen.

Ihr vielfältiges Engagement steht beispielhaft für die Stärke unserer Demokratie. Die Preisträgerinnen und Preisträger zeigen, wie Verantwortung, Einsatzfreude und Mitmenschlichkeit zum Zusammenhalt unserer Gesellschaft beitragen.
Auch Bürgermeister Dr. Tom Tenostendarp durfte an der Auszeichnungsveranstaltung teilnehmen und lobte Christel Höink und ihr Engagement. „Es freut mich sehr, dass Christel Höink den Landesverdienstorden erhalten hat. Sie setzt sich mit Herz und Tatkraft für das Gemeinwohl, die Mitmenschen und die Heimatpflege ein. Im Namen der Stadt Vreden bedanke ich mich bei Christel Höink für ihren außerordentlichen Einsatz und richte herzliche Glückwünsche aus.“
Zuletzt erhielt Arnulf Lehmköster aus Vreden im Jahr 2023 den Landesverdienstorden für sein außerordentliches Engagement als ehrenamtlicher plastischer Chirurg in Kriegs- und Krisengebieten.
