Glasfaserausbau: weitere 1.300 Adressen in Vreden angebunden
Der geförderte Glasfaserausbau zur Behebung der sogenannten „weißen Flecken“ in Vreden ist erfolgreich abgeschlossen: Knapp 1.300 weitere Adressen haben im Zuge des Förderprojektes einen gigabitfähigen Anschluss erhalten.
Seit 2022 haben die Stadt Vreden, die LokalWerke und der Vredener Provider epcan das Projekt gemeinsam vorangetrieben. Ziel der Förderung war es, Bereiche ans Glasfasernetzt anzubinden, in denen zuvor nur Downloadgeschwindigkeiten unter 30 Mbit/s möglich waren. Zum Vergleich: Über Glasfaser sind sowohl im Download als auch im Upload problemlos Gigabitgeschwindigkeiten (ein Gigabit = 1.000 Mbit/s) möglich.
Die Gesamtkosten für das Förderprojekt beliefen sich auf rund 6,4 Millionen Euro, davon steuerte der Bund 3,2 Millionen Euro, das Land NRW 2,5 Millionen Euro und die Stadt Vreden 640.000 Euro aus dem städtischen Haushalt bei. Nicht ohne Grund, wie Bürgermeister Dr. Tom Tenostendarp betont: „Gigabitfähige Internetanbindungen sind ein wichtiger Standortfaktor. Der Ausbau des Glasfasernetzes ist für uns daher ein wichtiges Anliegen. Umso erfreulicher ist, dass wir den geförderten Ausbau mit einem eigenwirtschaftlichen Ausbau kombinieren konnten. Im Zuge dieser sogenannten ,Mitverlegungen‘ ist es den LokalWerken gelungen, insgesamt knapp 1.300 Haushalte mit Glasfaser zu versorgen. Das ist eine beachtliche Zahl, die uns ein großes Stück in Richtung Vollausbau vorangebracht hat.“
Auch die Projektpartner ziehen eine positive Bilanz. Thomas Spieß, Geschäftsführer der LokalWerke, erklärt: „Mit dem Projekt haben wir einen wichtigen Beitrag für die digitale Zukunft Vredens geleistet. Als lokaler Versorger ist es unser Anspruch, die Menschen in der Region zuverlässig mit modernster Infrastruktur auszustatten.“