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Zwei neue rote Bänke unter dem Motto „Kein Platz für Gewalt“ wurden in Vreden aufgestellt. Die Rote Bank im Stadtpark wurde durch eine neue, wetterfeste Bank ersetzt. Eine weitere Rote Bank ist ab sofort am Berkelsee in der Nähe des Spielplatzes zu finden. Eine der beiden neuen Bänke wurde über die Sparkassenstiftung in Vreden finanziert. Die andere wurde aus Mitteln des Bündnisses für Familie in Vreden e. V. gezahlt.
In Vreden gibt es nun fünf entsprechende Bänke. Zwei davon befinden sich zentral auf dem Marktplatz, eine andere steht im Stadtpark und eine weitere Bank wandert durch Vreden und steht an unterschiedlichen Standorten.

In einer Zeit, in der öffentliche Räume mehr denn je Platz für Begegnung, Verantwortung und respektvollen Umgang bieten müssen, setzt die „Rote Bank“ ein sichtbares Zeichen für Sicherheit, Unterstützung und Zusammenhalt. An den Bänken befindet sich ein QR-Code. Beim Scannen öffnet sich eine sichere Seite mit Hilfsangeboten, Notrufnummern und Kontaktstellen vor Ort. Dadurch wird eine aktive Schnittstelle zwischen öffentlicher Aufmerksamkeit und verfügbarer Hilfe angeboten.
Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Vreden, Christine Ameling, bedankt sich ganz herzlich bei der Sparkassenstiftung in Vreden und dem Bündnis für Familie in Vreden e. V. für die großzügige Spende.
Karin Weßeler von der Sparkassenstiftung und Stefanie Hilbing vom Bündnis für Familie in Vreden e. V. freuen sich, mit der Förderung ein so wichtiges Zeichen wie die rote Bank in Vreden unterstützen zu können und damit ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen.
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Um das Thema in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen, haben sich alle kommunalen Gleichstellungsbeauftragten 2021 gemeinsam entschieden, die Rote Bank in den Kreis Borken zu holen. Die italienischen Initiative „La Panchina Rossa” – übersetzt „Die Rote Bank“, wurde 2016 in der italienischen Stadt Perguia als ein Symbol gegen Gewalt an Frauen ins Leben gerufen.