
Handwerk mit Zukunftsperspektive
Bürgermeister und Wirtschaftsförderer besuchen m+a Metall- und Alubau
Bei ihrem jüngsten Unternehmensbesuch bekamen Bürgermeister Dr. Tom Tenostendarp und Wirtschaftsförderer Michael Terhörst Einblicke in die m+a Metall- und Alubau GmbH & Co. KG in Vreden. Gemeinsam mit den Geschäftsführern Udo Decker, Bruno Höink, Ronny Beutler und Kasper Neuendorf sprach die Stadtverwaltung über aktuelle Entwicklungen, Herausforderungen der Branche und die Zukunft des Unternehmens.
Bereits vor rund zwei Jahren hatte das Unternehmen, das Fassaden, Fenster und Türen aus Aluminium, Glas und Stahl herstellt, die Weichen für weiteres Wachstum am Master Esch gestellt. Aktuell geht es in die Umsetzung, wie die Verantwortlichen berichteten. Am Standort soll ein neuer Anbau entstehen, der vor allem zusätzliche Büroflächen schaffen wird. Der Bedarf sei groß, denn aktuell sei jedes Büro im Unternehmen besetzt. „Wir stoßen inzwischen räumlich an unsere Grenzen“, berichtete Bruno Höink beim Rundgang durch den Betrieb.
Die m+a Metall- und Alubau GmbH & Co. KG ist seit Jahrzehnten fest in Vreden verwurzelt und spezialisiert auf hochwertige Aluminium- und Metallbaukonstruktionen. Gemeinsam mit der verbundenen Firma Vredener Metallbau beschäftigt das Unternehmen derzeit rund 50 Mitarbeitende. Besonders wichtig sei dabei die Arbeit mit eigenem Personal. „Wir versuchen möglichst viel selbst zu montieren und setzen vergleichsweise wenig auf Subunternehmen. So können wir flexibel agieren und gleichzeitig die eigene Qualitätsphilosophie sichern“, erläuterte Kasper Neuendorf.

Die Auftragslage sei trotz wirtschaftlich herausfordernder Zeiten weiterhin gut, sowohl im öffentlichen Bereich als auch bei privaten Projekten. „Wir haben uns in den vergangenen Jahren positiv entwickelt und das, obwohl der Markt stark umkämpft ist. Es gibt große Konkurrenz in der Region. Dennoch läuft es für uns sehr gut“, wie Udo Decker betonte.
Ein großes Thema bleibe allerdings auch für m+a der Fachkräftemangel. Zwar sei es in den vergangenen Jahren immer wieder gelungen, qualifizierte Mitarbeitende einzustellen, dennoch könne das Unternehmen insbesondere im Bereich der Monteure durchaus noch Verstärkung gebrauchen. „Bei der Suche nach neuen Mitarbeitenden setzten wir bewusst auf Persönlichkeit und Motivation, statt ausschließlich auf formale Abschlüsse. Scheine sind nicht das Wichtigste. Wer motiviert ist und arbeiten möchte, bekommt bei uns eine Chance“, stellt Ronny Beutler klar.
Im kommenden Jahr steht für das Unternehmen ein weiteres besonderes Ereignis an: m+a Metall- und Alubau feiert 2027 50-jähriges Bestehen. Das Jubiläum sei nicht nur Anlass für einen Rückblick auf die vergangenen Jahrzehnte, sondern auch Motivation, den Betrieb zukunftsfähig weiterzuentwickeln.
Neben den Entwicklungen im Unternehmen wurde beim Austausch auch über die allgemeine Situation der Industrie und Gewerbegebiete in Vreden gesprochen. Bürgermeister Dr. Tom Tenostendarp zeigte sich beeindruckt vom Engagement des Unternehmens: „m+a Metall- und Alubau steht beispielhaft für die vielen leistungsstarken mittelständischen Betriebe in Vreden, die sich mit Fachwissen, Eigeninitiative und regionaler Verbundenheit kontinuierlich weiterentwickeln.“
Wirtschaftsförderer Michael Terhörst ergänzte: „Gerade Unternehmen, die auf eigene Ausbildung, langfristige Mitarbeiterbindung und handwerkliche Qualität setzen, sind ein wichtiger Bestandteil unseres Wirtschaftsstandortes.“