
Kinder der Norbertschule beeindruckten die Marktleute in Winterswijk
Projekttage der Niederländisch-AG
Die Niederländisch-AG der Klassen 3 und 4 ist inzwischen ein fester und beliebter Baustein im reichhaltigen Repertoire unterrichtsergänzender Angebote der Vredener Norbertschule. Besonders spannend wird es immer dann, wenn die Gruppen sich auf den Weg ins Nachbarland machen, um dort ihr erworbenes Sprachwissen in die Tat umzusetzen. Ein mittlerweile schon traditionelles Ereignis ist hierbei der Besuch auf einem Wochenmarkt.
Am Mittwoch vor Fronleichnam war es wieder soweit. Im Rahmen des aktuellen Themas „Op de markt“ unternahmen die Mädchen und Jungen der Niederländisch-AG des 4. Jahrgangs einen Ausflug nach Winterswijk. Um 8 Uhr startete die Mannschaft mit dem Fahrrad vom Schulhof aus in Richtung Niederlande. Noch sichtlich motiviert vom diesjährigen Stadtradeln war die Wahl dieses Verkehrsmittels selbstverständlich.
Nach einer stärkenden Frühstückspause kurz vor Winterswijk ging es weiter auf den dortigen Wochenmarkt. Dort konnten die Kinder ihre beeindruckenden Sprachkenntnisse direkt anwenden. Mutig bestellten sie auf Niederländisch verschiedene Obst-, Brot- und Käsesorten sowie Blumen. Die Marktverkäufer*innen staunten nicht schlecht, wie toll und selbstverständlich die jungen Gäste aus Vreden die Nachbarsprache gebrauchten.
Zurück in der Schule wurden die eingekauften Lebensmittel gemeinsam verarbeitet. Es entstanden Obstspieße und belegte Brote, während die Blumen zur Dekoration eines eigenen kleinen Marktstands dienten, den die Viertklässler*innen für die Niederländisch-AG des 3. Jahrgangs vorbereiteten.
Die Kinder der Klassen 3 fanden bei Beginn ihrer AG-Zeit eine reichlich gefüllte Auslage mit vielen Leckereien vor. Beim gemeinsamen Probieren konnten auch sie im Rollentausch ihre Sprachkenntnisse unter Beweis stellen.
Der Marktausflug bot insgesamt zahlreiche Gelegenheiten für Erfahrungen im echten europäischen Alltag. Dabei wurde deutlich, wie praxisnah und belebend das Erlernen einer anderen Sprache sein kann.
Ein besonderer Dank gilt der Stadt Vreden, die den Ausflug auf Basis der städtischen Förderrichtlinie für Begegnungen im grenznahen niederländischen Raum finanziell bezuschusst hat.




