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Gemeinsam für eine sichere Vredener Kirmes
Ordnungspartnerschaft setzt auf bewährte Zusammenarbeit und abgestimmtes Sicherheitskonzept
Wenn sich die Vredener Innenstadt zur Kirmes wieder in einen großen Festplatz verwandelt, arbeiten im Hintergrund viele Partner eng zusammen. Polizei, Ordnungsamt, Deutsches Rotes Kreuz, Sicherheitsdienst und weitere beteiligte Stellen sorgen gemeinsam dafür, dass Besucherinnen und Besucher die Kirmestage unbeschwert genießen können. Grundlage dafür ist ein Sicherheitskonzept, das jährlich überprüft, fortgeschrieben und an aktuelle Anforderungen angepasst wird.
Wie eng diese Zusammenarbeit ist, wurde auch bei der inzwischen 22. Sitzung der Vredener Ordnungspartnerschaft am 31. August deutlich. Im Mittelpunkt standen die Vorbereitungen auf die Vredener Kirmes, der Jugendschutz sowie die verschiedenen Sicherheitsmaßnahmen rund um das Veranstaltungsgelände.
„Eine sichere Kirmes ist immer das Ergebnis gemeinsamer Arbeit. Entscheidend ist, dass sich alle Beteiligten kennen, ihre Erfahrungen einbringen und im Ernstfall genau wissen, wer welche Aufgabe übernimmt. Diese vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit zeichnet unsere Ordnungspartnerschaft seit vielen Jahren aus. Dafür möchte ich allen Partnerinnen und Partnern ausdrücklich danken“, betont Erster Beigeordneter Fadi Rajab. „Unser gemeinsames Ziel ist es, den Menschen ein fröhliches und unbeschwertes Kirmeswochenende zu ermöglichen und gleichzeitig verantwortungsvoll für ihre Sicherheit zu sorgen.“
Dabei setzt die Ordnungspartnerschaft auf ein Zusammenspiel verschiedener Maßnahmen. Auf dem Kirmesgelände sorgen Polizei, Ordnungsamt, DRK und Security für eine wahrnehmbare Präsenz. Die bewährte Aufteilung des Geländes in sog. Sicherheitszonen erleichtert zudem die Orientierung und unterstützt die Abstimmung der Einsatzkräfte. Auch die Zufahrten zum Kirmes- und Krammarktbereich werden differenziert betrachtet; je nach örtlicher Situation kommen unter anderem Hindernisse oder gar personell besetzte Zufahrtssperren zum Einsatz. Für die Planung all dessen müssen natürlich auch immer bauliche Begebenheiten oder gar vorhandenes Straßenmobiliar und Begleitgrün berücksichtigt werden.
Ein weiterer Schwerpunkt ist der Jugendschutz. Dazu gehören die bekannten Alterskontrollbändchen, die inzwischen neben dem Bürgerbüro auch über das Jugendwerk beziehungsweise die Schulsozialarbeit an den Schulen ausgegeben werden. Ergänzt wird das Angebot durch Elterninformationen, Kampagnen auf dem Kirmesgelände sowie die jährlich gemeinsam mit dem Kreis Borken angebotene Schulung für Wirte und Servicekräfte.
Neben den inhaltlichen Aspekten des Sicherheitskonzeptes gesellen sich auch weitere präventive Hilfsangebote dazu. Mit „Luisa ist hier!“ besteht beispielsweise ein niedrigschwelliges Hilfsangebot für Frauen und Mädchen, die sich unsicher, bedrängt oder belästigt fühlen. Über eine einfache Codefrage können sie sich diskret an geschultes Personal wenden und Unterstützung erhalten. Ergänzend wird im Umfeld der Kirmes auch über die Gefahren durch K.-O.-Tropfen informiert.
Die regelmäßigen Treffen der Ordnungspartnerschaft schaffen dabei den Rahmen, Erfahrungen aus den vergangenen Jahren auszutauschen, Abläufe und neue Ideen miteinander abzustimmen und bestehende Maßnahmen weiterzuentwickeln.
