Sicherheitskonzept fortgeschrieben
Neue Durchfahrtssperren sichern Veranstaltungsflächen der Kirmes ab
„Unsere Kirmes ist ein Höhepunkt im Jahreskalender und ein Fest für die ganze Stadt. Mit dem abgestimmten Sicherheitskonzept schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass alle Besucherinnen und Besucher unbeschwert feiern können. Mein besonderer Dank gilt schon jetzt den Einsatz- und Sicherheitskräften von Polizei, Rettungsdienst und Freiwilliger Feuerwehr, die mit großem Engagement für einen sicheren Ablauf sorgen. Wir freuen uns auf viele fröhliche Begegnungen und eine tolle Kirmes.“, so Bürgermeister Dr. Tom Tenostendarp.
Die Stadt Vreden hat bereits seit dem Jahr 2011 ein Sicherheitskonzept für die Vredener Kirmes verschriftlicht. Die jährlichen Erfahrungen sämtlicher Akteure, aber auch die Ereignisse und Entwicklungen von nationaler Brisanz fließen dort stetig mit ein. So wurden auch für die diesjährige Kirmes wieder die Sicherheitsmaßnahmen gemeinsam mit allen beteiligten Akteuren bewertet.
So kommt bspw. neu zum Einsatz in diesem Jahr der „BlockMaxx“, eine mobile Zufahrtssperre des Vredener Unternehmens Tenwinkel. Das rund 3,7 Tonnen schwere System wurde speziell für die zeitlich begrenzte Absicherung von Veranstaltungen entwickelt und kann ohne bauliche Veränderungen aufgestellt werden. Seine Konstruktion ist darauf ausgelegt, Fahrzeuge wirksam zu stoppen. So können Veranstaltungsbereiche in Gänze abgeriegelt werden. Situativ kommen die „BlockMaxx“ auch in dieser Art zum Einsatz oder als geschwindigkeitsreduzierende Elemente.
„Wir alle wollen eine schöne, sichere und unbeschwerte Kirmes feiern. Dafür ist es wichtig, dass Sicherheitskonzepte regelmäßig überprüft und an aktuelle Entwicklungen und mögliche Gefahrenlagen angepasst werden“, erklärt Erster Beigeordneter Fadi Rajab.
Auch neu für die Firma Tenwinkel kommen die „BlockMaxx“ dahingehend zum Einsatz, dass sie mittels einer massiven Lastkette verbunden werden und dann im Bedarfsfall für Einsatz- und Rettungsfahrzeuge geöffnet werden können. Zwei Elemente können demnach nach Herstellerangaben eine bis zu sieben Meter breite Zufahrt absichern. Diese Art des Systems wird während der Veranstaltungsdauer vom Sicherheitsdienst betreut, sodass eine reibungslose Zufahrt im erforderlichen Bedarfsfall gewährleistet werden kann.
Außerhalb des Veranstaltungszeitraums bleibt das System geöffnet, so dass Anliegende und auch weitere Anlieferer die Innenstadt reibungslos erreichen können.
Entwickelt wurde der „BlockMaxx“ von der Tenwinkel GmbH & Co. KG in Vreden. Das Unternehmen ist seit 1959 auf Betongewichte spezialisiert und hat seine Erfahrungen in den vergangenen Jahren auch auf Lösungen zum Schutz kritischer Bereiche übertragen. „Unsere Erfahrung mit massiven Betonbauteilen fließt unmittelbar in die Entwicklung solcher Schutzsysteme ein“, erklärt Geschäftsführer Markus Tenwinkel. „Dabei verbinden wir eine robuste Bauweise mit der notwendigen Flexibilität für den Einsatz bei Veranstaltungen“, ergänzt Geschäftsführer Stefan Tenwinkel.
Diese Zufahrtssperren sind ein weiterer Baustein im Sicherheitskonzept der Vredener Kirmes. Insbesondere im Fokus dabei, die Veranstaltungsflächen abzusichern und dennoch die Anforderungen an das ebenfalls erforderliche Rettungs- und Einsatzgeschehen im Blick zu halten.
„Wir freuen uns, mit der Lösung eines Vredener Unternehmens einen temporären Zufahrtsschutz einsetzen zu können, der Sicherheit und die praktischen Anforderungen einer Großveranstaltung miteinander verbindet“, fasst Bürgermeister Dr. Tom Tenostendarp zusammen.
Mit den verschiedenen aufeinander abgestimmten Maßnahmen schafft die Stadt Vreden die Voraussetzungen dafür, dass Besucherinnen und Besucher die Kirmes unbeschwert genießen können.