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Die Versorgung mit öffentlich zugänglichen Defibrillatoren in Vreden wurde weiter ausgebaut: Im Sportzentrum am Vredener Frei- und Hallenbad ist ein weiterer automatisierter externer Defibrillator (AED) in Betrieb genommen worden. Das Gerät ist zentral, öffentlich zugänglich und rund um die Uhr erreichbar installiert – ein wichtiger Baustein für mehr Sicherheit im Ernstfall.
Die Installation geht auf eine Initiative der Sportschützen Vreden 1960 e.V. zurück. Unter Federführung von 1. Vorsitzendem Mike Vahlenkamp wurde das Vorhaben gemeinsam mit dem Stadtsportverband Vreden, 1. Vorsitzender Hermann Terbrack, vorangetrieben.
Finanziell ermöglicht wurde das Projekt durch das Förderprogramm „Kleinprojekte 2026“ der LEADER-Region berkel schlinge. Kleinprojekte werden mit Mitteln des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen aus der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK) gefördert; der Fördersatz liegt bei bis zu 80 Prozent der förderfähigen Kosten. Den verbleibenden Eigenanteil tragen die Sportschützen Vreden und der Stadtsportverband.
Nach Abstimmung zwischen den Sportschützen, dem Stadtsportverband und der Stadt Vreden wurde der Defibrillator bewusst zentral im Sportzentrum am Schwimmbad platziert – mitten im Vereinsleben und für alle gut sichtbar. Die technische Installation übernahm die Lokalbäder GmbH unter Betriebsleiter Mario Menkehorst. Die Stadt Vreden übernimmt künftig Wartung und Instandhaltung des Geräts.
Defibrillatoren können bei plötzlichem Herzstillstand lebensrettend sein. Jede Minute ohne Defibrillation verringert die Überlebenschance deutlich. Deshalb ist eine schnelle, barrierefreie Verfügbarkeit entscheidend – unabhängig von Öffnungszeiten oder Veranstaltungszeiten. Mit der öffentlich zugänglichen Aufstellung wird sichergestellt, dass im Notfall keine Zeit durch Wege oder Zugangsbeschränkungen verloren geht.
„Wenn ein Mensch zusammenbricht, denkt niemand an Zuständigkeiten oder Öffnungszeiten. Dann zählt nur, dass Hilfe sofort da ist. Mit jedem Defibrillator, den wir öffentlich zugänglich machen, geben wir Menschen die Chance, Leben zu retten."
– Fadi Rajab, Erster Beigeordneter
Mit dem neuen Standort wird das bestehende Angebot an öffentlich zugänglichen Defibrillatoren in Vreden sinnvoll ergänzt. Besonders an Einrichtungen mit regelmäßigem Publikumsverkehr und sportlicher Nutzung erhöht sich damit die Sicherheit im Ernstfall deutlich. Die Stadt arbeitet weiter daran, die Notfallvorsorge im gesamten Stadtgebiet auszubauen und die Erreichbarkeit lebensrettender Hilfe kontinuierlich zu verbessern.
